Meine Gedanken zur Altersvorsorge

Bald ist es wieder soweit, mein Geburtstag naht. Und da macht man sich ja immer über einige Dinge in seinem Leben Gedanken. Hier möchte ich ein paar Gedanken zu meiner privaten Altersvorsorge aufschreiben, über die ich mir leider echt Sorgen mache.

Die gesetzliche Rente reicht nicht aus

Ich bin leider in der blöden Situation, erst lange Studiert zu haben und jetzt seit 7 Jahren Selbständig zu sein. Damit ist mein Anspruch auf gesetzliche Rente natürlich sehr gering. Deshalb mache ich mir Gedanken darüber, wie ich mir eine gute Altersvorsorge aufbauen kann. Gerade in der jetzigen Lage mit den mickrigen Zinsen unterhalb der Inflationsrate, ist eine private Altersvorsorge gar nicht so einfach auszuwählen.

Die staatlich geförderte Altersvorsorge

Ich habe mich als erstes mal mit der Riester Rente beschäftigt und dazu die wichtigsten Informationen zur Altersvorsorge bei wikipedia nachgelesen. Weil mich meine eigene Förderung interessiert hat, habe ich mit einem Riester Rente Rechner auf www.riesterrente-vergleichsrechner.de meine persönlichen Zulagen ausgerechnet und mich etwas über das Thema informiert. Dabei war mir die fondsgebundene Variante lieber, denn ich habe noch etwa 20 Jahre bis zur Rente. Da kann man auch mal größere Börsenschwankungen aussitzen und am Ende trotzdem eine gute Rendite erhalten. Doch ich hatte wohl nicht genug Informationen zur Riester Rente gelesen. Denn dann hab ich gemerkt, daß man als Selbständiger die Riester Rente gar nicht nutzen kann. Na super! Aber dafür scheint es ja die Rürup Rente zu geben, die auch meist als Basisrente bezeichnet wird.

Die Rürup Rente funktioniert allerdings etwas anders als die Riester Rente, denn es gibt keine staatlichen Zulagen, sondern im wesentlichen eine Steuersparmöglichkeit. Die ergibt sich aus der Absetzbarkeit der Beiträge zur Rürup Basisrente. Allerdings müssen die Rentenzahlungen im Alter dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Da man ja meist im Berufsleben mehr verdient als im Rentenalter, sollte sich das trotzdem lohnen. Also habe ich mal einen Rürup Rente Vergleich bei www.riesterrente-vergleichsrechner.de durchgeführt und die prognostizierten Ablaufleistungen berechnet, um die mögliche Rentenzahlung im Alter zu ermitteln. Aber man muß schon recht viel einzahlen, um eine anständige Rente zu erhalten.

Bei allen Berechnungen gibt es leider immer ein Problem: die genaue Rendite ist nicht zu ermitteln bzw. hängt von Faktoren ab, die man nicht vorab bestimmen kann. Alles hängt im allgemeinen vom Zinsniveau ab, daß durch die Leitzinsen bestimmt wird. Und es ist nicht absehbar, daß die Zinsen in den nächsten Jahren steigen könnten.

Alle Altersvorsorge Möglichkeiten haben das gleiche Problem

Das niedrige Zinsniveau ist übrigens für nahezu alle Altersvorsorgemöglichkeiten ein Problem. Bei der Kapitallebensversicherung oder privaten Rentenversicherung gibt es wenigstens einen Garantiezins, der aber ab 2015 auf nur noch 1,25% sinken wird.

Bleibt nur die Anlage in Sachwerte oder Produktivkapital. Also in Immobilien oder Aktien.  Doch für Immobilien benötigt man große Anlagebeträge, die ich nicht habe. Und bei der Anlage in Aktien muss man sich mit dem zugrunde liegenden Unternehmen beschaftigen und die zukünftige Geschäftsentwicklung beurteilen. Daran sind schon ganz andere Börsenprofis gescheitert. Das kommt also beides nicht in Frage für mich. Also doch die Rürup Rente…

Wer wissen möchte, wie viel Geld man für eine private Altersvorsorge ausgeben kann, der kann sich mit Hilfe eines Lohn- und Gehaltsrechners die Steuerlast und das Nettogehalt ausrechnen lassen. Grundsätzlich sollten die Raten für eine private Altersvorsorge auch langfristig bezahlt werden können. Deshalb sollte man nicht mehr als 10 Prozent seines Nettogehaltes für die Raten aufwenden. Auch Selbständige können mit dem Einkommensteuerrechner die Nettoeinnahmen ausrechnen lassen. Eine Berechnung kann man bei www.Brutto-Netto-Gehaltsrechner.net erhalten.