Was ist eigentlich eine Grundfähigkeitsversicherung?

Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft ist auf mehreren Wegen möglich und für viele Menschen ein bedeutendes Thema, denn der Stress im beruflichen Alltag nimmt zu. Aufträge mit sehr kurzen Fristen, Mehrarbeit durch Personaleinsparung, Mobbing usw. – es gibt zahlreiche Gründe für Stress am Arbeitsplatz.

Auch im privaten Bereich existieren allerlei Stressfaktoren und regelmäßiger oder übermäßiger Stress kann zu Burnout und Depressionen führen. Vor allem wenn sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag Stress zum Tagesprogramm gehört, ist der Weg zum Burnout und damit zur Arbeitsunfähigkeit, gar zur Berufsunfähigkeit nicht weit.

Berufsunfähigkeit entsteht immer häufiger durch psychische Belastungen bzw. Erkrankungen. Auch Erkrankungen des Skeletts und der Muskeln, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Krebs können für den Verlust der Fähigkeit, den eigenen Beruf auszuüben, verantwortlich sein.

Die Ursachen von Berufsunfähigkeit sind vielfältig und alle Berufsgruppen können hiervon betroffen sein, wenngleich ein Feuerwehrmann, ein Lehrer oder ein Maurer ein anderes Risikopotential aufweisen, wie ein Physiker oder ein Architekt. Mehr über die Gründe der Berufsunfähigkeit und die Absicherung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man bei www.berufsunfaehigkeitsversicherungsVergleich24.de nachlesen.

Die eigene Absicherung der Arbeitskraft ist notwendig

Für etliche ist es wichtig, die eigene Berufsfähigkeit, finanziell abzusichern. Insbesondere weil die Hilfe aus dem staatlichen System in den letzten Jahren gekürzt und vor allem eingeschränkt wurde. Für Berufsunfähigkeit gibt es nur noch in Ausnahmefällen (geringe) staatliche Leistungen. Stattdessen steht bei der gesetzlichen Rentenversicherung die Erwerbsfähigkeit – also die Fähigkeit irgendeiner Tätigkeit nachgehen zu können – auf dem Prüfstand.

Wer jedoch die Fähigkeit, seinen eigenen Beruf ausüben zu können, absichern möchte, muss privat vorsorgen, beispielsweise mittels einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Wer sich für diese Absicherungsmöglichkeit  interessiert, der kann einen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich der Beiträge und Leistungen erhalten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist im Segment der Berufsabsicherung weithin bekannt. Dabei ist es sinnvoll mit einem Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich bei berufsunfaehigkeitsversicherungvergleich24.de die Beiträge und Leistungen der Anbieter genau zu vergleichen und so die besten Tarife zu finden.

Doch auch andere Versicherungsformen sind auf dem Versicherungsmarkt vertreten, darunter die Grundfähigkeitsversicherung. Was unterscheidet die Berufsunfähigkeitsversicherung von der Grundfähigkeitsversicherung und welche Police eignet sich, um die eigene Berufsfähigkeit abzusichern?

Die Alternative ist eine Grundfähigkeitsversicherung

Die Grundfähigkeitspolice gibt es seit einigen Jahren auf dem deutschen Versicherungsmarkt und bietet finanzielle Absicherung für den Fall, dass bestimmte, grundlegende Fähigkeiten verloren gehen durch Krankheit, Unfall und Kräfteverfall. Zu den versicherbaren Grundfähigkeiten eines Menschen, die dem Versicherungsvertrag auch seinen Namen gaben, gehören beispielsweise sehen, hören, sich orientieren, sprechen, stehen, gehen, Treppensteigen, heben und tragen. Je nach Grundfähigkeit wird von einer generellen oder teilweisen Unfähigkeit der Durchführung ausgegangen, diese kann sich auch auf einen zeitlichen Rahmen beziehen. Zur Berufsunfähigkeitsversicherung und Grundfähigkeitsversicherung findet man hier weitere Informationen.: www.berufsunfaehigkeitsversicherungvergleich24.de/grundfaehigkeitsversicherung

Der Versicherungsfall eines Grundfähigkeitsvertrages sieht demnach ganz allgemein vor, dass der Versicherte eine oder mehrere Grundfähigkeiten nicht oder nicht mehr vollumfänglich dauerhaft ausüben kann. Ein Bezug zur Ausübung des eigenen Berufes oder überhaupt zu einer Tätigkeit ist bei einer Grundfähigkeitsversicherung in der Regel nicht gegeben.

Auf die Vertragsgestaltung achten

Je nach Vertragsgestaltung ist die Dauerhaftigkeit der Unfähigkeit unterschiedlich definiert und auch auf ärztliche Prognosen bezogen, zum Beispiel auf 12 Monate. Wann genau der Versicherer in Leistung treten muss, hängt ebenfalls vom Grundfähigkeitsvertrag selbst ab, beispielsweise ob eine oder mehrere Grundfunktionen eingeschränkt oder gar nicht mehr vorhanden sind oder ob auch eine Pflegestufe der gesetzlichen Pflegeversicherung eine Versicherungsleistung auslöst. Die Leistung einer Grundfähigkeitspolice entspricht der Zahlung einer monatlichen Rente.

Fazit: Die Grundfähigkeitsversicherung versichert bestimmte, zentrale, grundlegende Fähigkeiten eines Menschen, wie das Sehen oder das Gehen.

Ob sich die Unfähigkeit einer dieser Funktionen auf die Berufsfähigkeit oder die Erwerbsminderung des Versicherten ausübt, ist für den Vertrag und die Leistungspflicht nicht von Bedeutung. Die Grundfähigkeitsrente wird auch dann gezahlt, wenn der Versicherte seinem Beruf oder einer anderen Tätigkeit nachgeht, sofern eben eine oder mehrere versicherte Grundfunktionen gemäß Vertragsbedingungen eingeschränkt oder verloren sind.

Da vor allem psychische Erkrankungen inzwischen zu den Hauptursachen von Berufsunfähigkeit gehören und diese aber nicht Teil eines Grundfähigkeitsvertrages sind, ist eine solche Police nur als Ergänzung zu betrachten und kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht vollumfänglich ersetzen. Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine interessante Ergänzung, besonders für Personen, die auf Grund ihres Gesundheitszustandes oder ihres Berufes keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können oder nur zu schlechten Konditionen.

Für wen eine Mietrechtsschutz sinnvoll ist

Anfang des Jahres sind bei zahlreichen Bürgern mal wieder die Versicherungen fällig und auch die Nebenkosten werden gern in den ersten Monaten abgelesen und berechnet.

Als ich noch Mieter war, war es mir stets eine Freude, die jährliche Nebenkostenabrechnung zu prüfen – gestimmt hat diese nämlich in keinem Jahr. Entweder die Ablesewerte waren falsch oder die Vorauszahlungen wurden falsch berechnet. Jede zweite Nebenkostenabrechnung ist laut Deutschem Mieterbund falsch! Das Prüfen der Abrechnung ist also unbedingt angeraten.

Welche Streitigkeiten für eine Rechtsschutz relevant sind

Meine Hausverwaltung damals hat meine Widersprüche geprüft und die Nebenkostenabrechnung entsprechend geändert. Ich hatte damit zum Glück nie Probleme, aber gerade solche Abrechnungen können zu Streitigkeiten führen, die im schlimmsten Fall von einem Richter entschieden werden müssen. Ärgerlich war der Auszug. Die ewige Warterei auf meine Kaution und immer die Angst im Nacken, dass etwas davon einbehalten wird, obwohl ich meine Wohnung in unrenoviertem Zustand übernommen hatte. Auch dies geht leider nicht immer so unproblematisch vonstatten.

Falsche Nebenkostenabrechnungen, zu hohe Betriebskosten, Wohnungsmängel, Mieterhöhungen, Kündigung wegen Eigenbedarf, Kautionsrückgabe und etliche weitere Angelegenheiten im Bereich des Wohnens und Mietens können letztlich zum Gerichtsprozess führen. Mieter aber auch Vermieter sind betroffen, Letztere beispielsweise bei Streitigkeiten wegen Mietrückständen, unvollständig geleisteter Kaution oder vertraglich vereinbarten Renovierungsarbeiten beim Auszug. Und nicht nur Mieter und Vermieter treffen sich vor dem Richter, auch zwischen Nachbarn kann es mitunter heiß her gehen.

Auch für Vermieter kann eine Mietrechtsschutz sinnvoll sein

Wer sich als Vermieter oder Mieter vor den finanziellen Folgen gerichtlicher Streitigkeiten schützen möchte, benötigt eine Vermieterrechtsschutz oder eine Mietrechtsschutzversicherung. Die Rechtsschutz Versicherung übernimmt die Kosten bis zur festgelegten Deckungssumme bei juristischen Auseinandersetzungen im Miet- und Wohnungsrecht.

Eine Mietrechtsschutz sichert Gerichtsgebühren, Rechtsanwaltshonorare, Sachverständigenkosten, Zeugengelder und weitere Leistungen, die bei gerichtlichen Streitigkeiten wegen der Miete, Pacht, Nutzung etc. zwischen Mieter und Vermieter bzw. Hausverwalter oder unter Nachbarn entstehen. Dabei sind die Schadensfälle vielgestaltig, besonders überhöhte Betriebskosten, ungerechtfertigte oder übermäßige Mieterhöhungen sowie Mängel der Mietsache führen zu Auseinandersetzungen, die oft nur noch ein Richter klären kann.

Neben der gemieteten Wohnung oder dem gemieteten Haus können außerdem zugehörige Garagen und weitere Stellflächen von derartigen rechtlichen Konflikten betroffen sein. Auch diese sind laut RechtsschutzVergleich365.de über die Mietrechtsschutz abgedeckt. Wohnung und Haus sind der Lebensmittelpunkt, ein Streit diesbezüglich trifft jeden Mieter, vor allen Dingen aber ältere Personen und Familien mit Kindern. Hier ist es oft schwer, zügig ein vergleichbares Objekt zu finden und umzuziehen. Dass der Wohnungsmarkt momentan recht schwierig ist – wegen fehlender und überteuerter Immobilien – macht die Sachlage nicht einfacher.

Worauf man bei der Versicherung achten sollte

Ein Streit mit dem Vermieter, der Hausverwaltung oder dem Nachbarn kann folglich Nerven kosten, insbesondere aber auch die eigenen finanziellen Möglichkeiten stark belasten oder überschreiten. Die Mietrechtsschutz schafft ein wenig Raum, denn die Versicherung zahlt fällige Kosten, darunter Gebühren für Anwälte, Gerichte oder für erforderliche Gutachten. Die Maximalleistung entspricht der Deckungssumme im Vertrag. Man sollte aber beachten, daß es bei der Mietrechtsschutzversicherung eine Wartezeit gibt. Wer also bereits in Rechtsstreitigkeiten steckt, der kann nicht eine Rechtsschutzversicherung abschließen und hoffen, daß diese die Kosten übernimmt.

Das Leistungsspektrum der Mietrechtsschutz oder auch Wohnungsrechtsschutz wird von zahllosen Versicherungsgesellschaften erweitert. Der Versicherte kann von einem erhöhten Service rund um das weitläufige Thema „Mieten, Vermieten und Wohnen“ profitieren, zum Beispiel in Form von Anwaltshotlines oder der Bereitstellung von Musterdokumenten.

Fazit: Gerade in Zeiten angespannter Wohnungsmärkte – speziell in den deutschen Großstädten – ist eine Mietrechtsschutzversicherung ein überlegenswertes Vertragswerk. Plötzliche Mieterhöhungen, unrechtmäßige Kündigungen und zu hohe Betriebskosten können zu Differenzen mit dem Vermieter oder Hausverwalter führen. Und wenn diese Konflikte nicht gelöst werden können, bleibt lediglich der Gang zum Gericht, der jedoch in den meisten Fällen hohe Rechnungen und Gebührenbescheide mit sich bringt. Zumindest vor diesen finanziellen Konsequenzen kann sich der Mieter schützen mittels einer Mietrechtsschutz.

Zu prüfen sind speziell der Versicherungsumfang (außergerichtliche Anwaltstätigkeiten, Mediation, Umbau und Neubau als Bauherr usw.), die Maximalleistung der Versicherung sowie Wartezeiten für verschiedene Leistungen der Mietrechtsschutz.